Was ich mit KI für mich selbst und für Unternehmen baue. Und was davon taugt.
Ich baue Werkzeuge für meinen eigenen Alltag: Mail, Lernen, Rechnen, den Desktop. Mit KI gebaut, auf meinem Rechner oder auf Schweizer Servern betrieben. Hier zeige ich, was dabei entsteht, was im Alltag hält und was nicht.
Was gerade auf der Werkbank liegt
Alles hier benutze ich selbst. Manches ist fertig und öffentlich, manches nur für mich und noch in Arbeit.
Ein Assistent liest jede eingehende Nachricht, sortiert sie, entwirft Antworten und legt mir nur vor, was eine Entscheidung braucht. Zu jeder Mail kann ich ihm einen Auftrag geben. Gesendet wird nichts, ohne dass ich es bestätige.
Tonleitern, Dreiklänge, Umkehrungen und Akkordfolgen in allen 24 Tonarten. Akkordo hört über das Mikrofon zu und sagt, ob es stimmt. Kein Konto, und was gespielt wird, verlässt das Gerät nicht.
www.akkordo.chEine Lern-App, die Kinder auf ihrem eigenen Weg durch die Zahlen begleitet: ohne Druck, ohne Punkte, ohne Rangliste. Bei einer falschen Antwort zeigt sie eine Denkstrategie statt einer Fehlermeldung.
www.zahlenfuchs.chSpannend ist hier nicht der Rechner, sondern wie er entstanden ist: kleine Software, massgeschneidert für genau meinen Anwendungsfall. Ich habe nur beschrieben, was er können soll, gebaut haben ihn KI-Agenten. Jetzt steht er allen als Open-Source-Plugin zur Verfügung.
Auf GitHubVier Regeln, an die sich jedes Werkzeug hält
KI ist schnell. Damit sie im Alltag hilft statt stresst, gelten für alles, was ich baue, die gleichen Regeln.
- Die Werkzeuge laufen bei mir.Was geht, läuft auf meinem Rechner, was einen Server braucht, in der Schweiz. Die KI-Modelle dahinter sind meist Cloud-Dienste aus den USA; was ich ihnen schicke, entscheide ich bewusst.
- Nichts geht ungefragt raus.Ein Assistent darf vorbereiten, entwerfen und vorschlagen. Senden, zahlen und löschen bestätige ich selbst.
- Der Assistent arbeitet, ich entscheide.Er unterbricht mich nicht bei jedem Schritt, sondern legt mir gesammelt vor, was eine Entscheidung braucht.
- Alles ist nachvollziehbar.Server, Einstellungen und Abläufe sind als Code beschrieben. Auch diese Website lässt sich aus ihrem Code jederzeit neu aufbauen.
Aus der Werkstatt
Hier schreibe ich auf, was ich beim Bauen lerne: welche Abläufe ich mit KI umgebaut habe, was funktioniert und wo es hakt. Die ersten Beiträge folgen.
Zu den NotizenWer hier baut
Ich bin Marcel Canclini, Mitgründer und CIO eines CE-zertifizierten digitalen Medizinprodukts. Die Zulassung habe ich selbst durchlaufen, und die Software läuft heute im Schweizer Gesundheitswesen.
Davor zehn Jahre Digitalisierung im Gesundheitswesen, insgesamt über 20 Jahre IT. Aus dem Gesundheitswesen bringe ich mit, dass mit Daten sorgfältig umzugehen ist, auch mit den eigenen.
Die Werkstatt ist mein Ort, um auszuprobieren, was KI im Alltag wirklich kann. Was hier steht, läuft bei mir.
- CE-zertifiziertes Medizinprodukt, Mitgründer und CIO
- Seit 2012 Digitalisierung im Gesundheitswesen
- MAS Data Science, ZHAW
- Über 20 Jahre IT, davon viele in Führung
Fragen, Ideen, selbst etwas gebaut?
Ich freue mich über Nachrichten zu den Projekten, über Hinweise auf Fehler und über Austausch mit allen, die Ähnliches bauen.
hallo@canclini.dev